einige Teilnehmer Seminar Einigungsstelle
    















 

Seminarkatalog und
Programm 2011 als pdf

 

 


Seminare für Betriebsräte
Programm unter www.seminare37absatz6.de

Seminaranbieter für Betriebsräte gibt es viele - Wir bieten: Wissen für die Praxis, ausgewiesene Fachreferenten, ein angenehmes Seminarhotel und ein interessantes Hamburg-Programm

 
Tipps


Hilfe
, ich soll eine Kündigung bekommen oder meinen Vertrag "aufheben".

Die wichtigsten Tipps sind:

  • Sie müssen nichts unterschreiben (höchstens den "Empfang" einer Kündigung quittieren)

  • Gehen Sie möglichst nicht allein in ein Kündigungsgespräch (sie können verlangen, ein Mitglied des Betriebsrates oder ein/e Kollegen/in mitzunehmen)

  • Fragen Sie vor einem Gespräch in der Personalabteilung nach dem Grund und lassen Sie notfalls den Termin verschieben

  •  Werden Vorwürfe erhoben, nehmen Sie dazu keine Stellung (leider kann einem später immer etwas "in den Mund gelegt" werden)

  • Lassen Sie sich nicht auf "das erste Angebot" ein - jeder Vorschlag zur Lösung (fristgemäß statt fristlos, Verzicht auf Strafanzeige, Abfindung) ist auch morgen noch aktuell

  • Beraten Sie sich mit einem Anwalt - möglichst schon vor dem Gespräch mit der Personalleitung

  • Lassen Sie sich anwaltlich beraten über Chancen und Risiken, auch wenn ein Aufhebungsvertrag angeboten wird

  • Handeln Sie überlegt und aufrecht. Kündigungen passieren oft aus wirtschaftlichen Gründen, mit Ihnen persönlich hat dies nichts zu tun (egal, was man Ihnen vorwirft)

  • auch Manager und Führungskräfte sind von Kündigungen nicht verschont - auch hier gilt es, finanzielle Ansprüche geltend zu machen (auch wenn oft fehlerhaft behauptet wird, Leitende hätten keinen Kündigungsschutz) 

Vorsicht beim Aufhebungsvertrag

Einmal unterschrieben heißt, die Vereinbarung gilt. Das Bundesarbeitsgericht meint hierzu: "Egal wie groß der Druck zur Unterschrift sein mag, 'Nein' sagen kann man immer."

Werden Sie also bei jeder Unterschrift, die der Chef haben möchte, misstrauisch:

In 100 % aller Fälle hat ein Aufhebungsvertrag Nachteile, meistens führt er zu einer Sperrzeit.

In 99 % aller Fälle führt ein Aufhebungsvertrag dazu, dass Sie auf Ansprüche verzichten. Genau dies ist nämlich der Zweck des Aufhebungsvertrags aus Sicht des Unternehmens. Häufige Nachteile eines Aufhebungsvertrags sind:
- Verzicht auf Kündigungsschutz / Überprüfung der Kündigung auf soziale Rechtfertigung
- Verlust potentieller Abfindungsansprüche
- 12 Wochen Sperrzeit
- Anrechnung von Abfindung oder Resturlaub
- Verlust von Lohn und Gehalt für Mehrarbeit / Überstunden
- Verlust von Resturlaub / Urlaubsabgeltung
- Verzicht auf Freistellung zur Arbeitssuche

  • Übrigens- In einer Entscheidung des Landesarbeitsgericht Berlin heißt es völlig richtig: "Einmal drüber schlafen reicht nicht." In dem Fall war im Einzelhandel eine Unterschlagung von € 5 vorgeworfen worden. Das Gericht: "Es muss Gelegenheit gegeben werden, einen Anwalt hinzuzuziehen."

   

                    www.seminare37absatz6.de  


alle Seminare im
Hotel Hafen Hamburg

  beim Seminar "Leiharbeit und Mitbestimmung" im Mai 2011 - Auslaufparade der "Queen Mary 2"

  

Berater Holger Schnoor

Professionelles Trennungsmanagement

wir bieten gemeinsam mit dem Kommunikations-trainer Holger Schnoor die Begleitung unserer Mandanten (Führungs-kräfte, Manager) in schwierigen Trennungen im Arbeitsleben - durch eigene Erfahrung können nützliche Tipps und Hinweise zum Verhalten und Durchhalten gegeben werden